Bad Wünnenberger Turnerinnen und Turner gehen aufs Ganze – in die Top Ten

Voller Einsatz des TuS Bad Wünnenberg bei den Gaueinzelmeisterschaften 2022 am 5. November in Schloß Neuhaus.
Bei dem stark besetzten Einzelwettkampf schickte die Turnabteilung des TuS die gesamte weibliche Gauligamannschaft von Trainer Bruno Hötger ins Rennen sowie die Landesligaturner Julian Woeste, Thorsten Walter und Olaf Klinke. Lewis Barhoumi, ebenfalls in der Startgemeinschaft Wünnenberg-Elsen aktiv, startete für Paderborn. Die Einzelmeisterschaften sind das ideale Testfeld für die kommende Ligasaison, und so gingen alle Starterinnen und starter volles Risiko und zeigten, was sie neues gelernt haben. Das wäre nicht möglich gewesen, könnte der TuS nicht auf treue Kampfrichterinnen und Kampfrichter zurückgreifen. Denn je mehr Starter ein Verein meldet, desto mehr Kampfrichter muss er stellen. Für den TuS trugen Lisa Kaiser, Anna-Lena Woeste und Walter Borhghoff zum Gelingen der Veranstaltung bei.
Doch nun zum sportlichen Geschehen. Die fünf Turnerinnen Sofia Hense, Emma Stark, Madeline Temme, Jule Schlüter und Rinad Machael zeigten insgesamt einen soliden Wettkampf. Ausgezahlt hat sich schon bei diesem Wettkampf das intensive Feilen an den Bodenübungen, die seit der vergangenen Gauliga um Salti und Flick-Flack erweitert wurden. Jule konnte am Boden im Schwierigkeitsgrad mit vier Jahre älteren Turnerinnen mithalten und erturnte die höchste Wertung an dem Gerät. Madeline als jüngste Turnerin der Mannschaft lieferte eine Stufenbarrenübung mit allen geforderten Schwierigkeiten ab, was lange nicht allen Turnerinnen in ihrer Altersklasse gelingt: zweithöchste Wertung am Barren. Auch Emma, Jule und Rinad zeigten Elemente, die sie erst kurz vorher gelernt hatten.
Insgesamt freuten sich die Turnerinnen über Platz 5, 6 und 10 von 17 für Emma, Jule und Rinad sowie Platz 8 und 10 für Madeline und Sofia.
Bei Julian und Olaf verlief der Wettkampf bis zum letzten Gerät weitgehend zufriedenstellend. Olaf zeigte seine neue Pauschenpferdübung (Tageshöchstwertung), Julian seinen Strecksalto am Boden und die neu erlernte Riesenfelge am Hochreck. Nur Thorsten, sonst einer der solidesten Turner der Landesligamannschaft, erwischte einen schlechten Tag und patzte an seinen Paradegeräten Pauschenpferd und Ringe. Am Sprung griffen Julian und Lewis dann nochmal tief in die Trickkiste. Lewis sprang den Tsukahara, eine Radwende mit Salto rückwärts und Julian zeigte seinen Handstandüberschlag mit Salto vorwärts, was eine enorme Sprung- und Abdruckkraft erfordert. Leider reichte bei beiden die Höhe nicht für eine saubere Landung. Trotzdem errang Julian noch die höchste Wertung am Sprung.
Thorsten, Julian, Lewis und Olaf errangen die Plätze fünf, vier, drei und zwei, nur verdrängt durch den Paderborner Oberligaturner Alejandro Peters.
Geehrt wurde ebenfalls TuS-Mitglied Egbert Tacke, der mit der westfälischen Mannschaft vor wenigen Wochen Bundessieger im Wettkampf der Senioren 60+ geworden war.

 

Einen Westfalenmeister und zwei Vizemeister stellt der TuS Bad Wünnenberg

Nur einen Tag nach dem Abschluss der Landesliga mussten Thorsten Walter
und Olaf Klinke wieder ran. Auch Tausendsassa Egbert Tacke, am Samstag
noch am Laptop der Wettkampfauswertung, zog im Mannschaftstrikot der SG
Wünnenberg-Elsen in der Klasse Ü60 in den Kampf um die westfälische
Seniorenmeisterschaft 2022 in Hamm. Neben dem Meistertitel winkte den
dreien die Qualifikation für die deutschen Seniorenmeisterschaften.
Lewis Barhoumi tauschte hingegen Trikot gegen Jackett und begleitete
die Wünnenberger Turner in Hamm als Kampfrichter. Olaf Klinke nahm es
in seiner Altersklasse mit dem Paderborner Oberligaturner Thomas
Kirchhoff auf und beendete den Wettkampf ohne Patzer mit einer
geringfügig besseren Leistung als im Wettkampf gegen Leopoldshöhe, auf
einem zu erwartenden zweiten Platz hinter Thomas Kirchhoff.
Thorsten Walter steckte der Sechskampf vom Vortag offenbar nicht in den
Knochen. Im Gegenteil: Er legte noch eine Schippe drauf und zeigte
seinen Doppelsalto Abgang von den Ringen. Die angepeilte 13-Punke-
Wertung blieb leider trotzdem unerreicht. Über den Titel
Westfalenmeister darf sich Thorsten dennoch freuen.
Währenddessen behauptete sich Egbert Tacke gegen den Wettkampferprobten
Stadtlohner Hans-Gerd Hemig, leistete sich keine groben Fehler und darf
sich wie Olaf Vizemester des westfälischen Turnerbundes nennen.

Knappe Kiste zum Landesligajubiläum

Auf den Tag genau 50 Jahre nach dem ersten Landesliawettkampf des
westfälischen Turnerbundes in Witten-Annen hatte die Startgemeinschaft
Wünnenberg-Elsen die Mannschaft aus Stockum und Witten zu Gast.
Angetreten waren die Gäste mit einer sehr jungen Mannschaft und ihrer
Allzweckwaffe Robin Günther, der schon auf viel höherem Niveau geturnt
hat.
Vor allem Dank einer sehr starken Übung von Lewis Barhoumi konnte die
SG den Stockumern am Boden das Wasser reichen. Weniger als ein Punkt
trennte die beiden Mannschaften nach dem ersten Gerät. Am Pauschenpferd
tun sich Nachwuchsturner meist schwer, Thorsten Walter hingegen turnte
die mit Abstand beste Pauschenpferdübung, und so hatte sich die SG nach
dem zweiten Gerät einen hauchdünnen Vorsprung von einem Zehntelpunkt
erarbeitet. Dieser Vorsprung schmolz an den Ringen auf einen
Zwanzigstelpunkt. Erneut turnte Thorsten die schwierigste und beste
Übung. Unser zweiter guter Ringeturner Lewis verpatzte aber leider zwei
Teile. Am Sprung eroberte dann Stockum die Führung, dank eines
schwierigen Tsukahara von Robin Günther. Als endgültig in der
Landesliga angekommen kann man unseren Debütanten Julian Woeste
bezeichnen, der den besten Handstandüberschlag von allen Turnern der SG
zeigte.

Zwei Geräte vor der Brust, hatte die SG knapp drei Punkte aufzuholen.
Den Barren konnte die SG durch saubere Übungen von Julian, Thorsten und
Lewis tatsächlich für sich entscheiden: Rückstand nur noch zweieinhalb
Punkte. Ohne den verletzten Chris Sander schwer aufzuholen, aber man
wusste nicht wie sich die jungen Stockumer am Reck schlagen würden. Es
blieb spannend bis zum Schluss: Als jede Mannschaft nur noch einen
Turner einzusetzen hatte, war der Rückstand tatsächlich aufgeholt und
die SG Wünnenberg-Elsen lag gut einen halben Punkt vorn. Hätte sogar
mehr sein können, aber Julian stürzte beim Abgang. Robin Günter machte
dann die Hoffnungen auf den Gesamtsieg zunichte mit einer Übung, die
mit mehr Schwierigkeit und besserer Ausführung als Schlussturner Lewis
aufwarten konnte. Am Ende verlor die SG knapp mit 193,3 zu 194,35
Punkten den letzten Landesligawettkampf der Saison 2022.

Erste Erfolge für die Wünnenberger Landesligamannschaft

Drei Gerätepunkte, Gesamtsieg, erste, zweit- und drittbeste
Einzelleistung. Der Turnvater Jahn meinte es gut mit den Turnern der
Startgemeinschaft (SG) Wünnenberg/Elsen. Zum zweiten
Landesligawettkampf in der Saison 2022 am 26. Fabruar schickte er nicht
nur besten Sonnenschein, sondern auch zwei lange vermisste
Mannschaftskameraden: Christian Ley aus Elsen und Lars Borhghoff aus
Bad Wünnenberg standen am Tag vor dem Wettkampf plötzlich in der
Turnhalle. Nach Leopoldshöhe rückte die SG also mit der
Kernmannschaft Thorsten Walter, Olaf Klinke und den wieder voll
einsatzfähigen Lewis Barhoumi und Julian Woeste 
sowie Lars und Christian an. Chris Sander hatte sich im Training den
Knöchel verletzt und wird wohl leider die ganze Saison ausfallen. Beim
Einturnen stellte sich jedoch heraus, dass zwei Jahre pandemiebedingte
Trainingspause nicht für Landesliganiveau reichen, und so
blieb Christian mit unserem Mannschaftsführer Egbert Tacke die
Zuschauerrolle. 
Leopoldshöhe ist ein Turnverein, der immer für Überraschungen gut ist,
weil er aus einem reichen Fundus an Nachwuchs schöpft. So traten acht
junge Turner und ein erfahrener gegen die SG an. Den Boden konnte die
SG knapp für sich entscheiden, dank einer fantastischen Übung von
Lewis und drei soliden Leistungen von Lars, Olaf und Thorsten. Am
Pauschenpferd hätte die SG eigentlich die Führung ausbauen müssen, 
aber kleinere Patzer und ein Sturz ließen den Gerätepunkt an
Leopoldshöhe gehen. 
Die Ringe sind ein Gerät, an dem sich junge Turner mangels Kraft schwer
tun. Nicht so die SG Wünnenberg/Elsen. Lewis zeigte seinen Handstand,
Thorsten seinen Kreuzhang und hätte sich noch einen weiteren getraut,
wenn nicht klar gewesen wäre, dass die SG auch so satte acht Punkte
Vorsprung heraus holen würde. Mühelos erturnte Thorsten die mit Abstand
höchste Ringewertung des Tages. Die Führung schmolz zwar am Sprung
leicht ab, aber am Barren konnten die Wünnenberger mit vier sauberen
Übungen von Olaf, Lewis, Thorsten und Julian erneut Vorsprung
gewinnen. Vor dem Königsgerät Reck stand also praktisch der Sieg schon
fest. Sebastian Ende holte für Leopoldshöhe nochmal knapp vier Punkte
heraus, während Julian einen eigentlich unnötigen Sturz bei der Landung
machte. Hier hätte die SG die Leistung von Chris Sander gut gebrauchen
können. Das Reck ging an Leopoldshöhe, aber der vorher erturnte
Vorsprung reichte dennoch für einen deutlichen Gesamtsieg mit 189,2 :
182,35 Punkten. Die einzigen Turner mit sechs Einsätzen an sechs
Geräten waren Lewis und Olaf, die mit 61,15 und 63,4 die
Tageseinzelwertung unter sich ausmachten. 

Bild v.l. Olaf Klinke, Thorsten Walter, Julian Woeste, Lars Borghoff,
Lewis Barhoumi und Heimkampfrichter Bruno Höttger.

	

Debüt für Bad Wünnenberger Nachwuchs in der Landesliga – sofort unverzichtbar

Endlich wieder Liga! Nach zwei Jahren Pause hatte die Startgemeinschaft Wünnenberg/Elsen am 12. Februar ihren ersten Landesligawettkampf. Durch die pandemiebedingte Pause sind vielen Vereinen, auch Wünnenberg und Elsen, etliche Turnerinnen und Turner abhanden gekommen. Ein Glücksfall, dass Julian Woeste und Lewis Barhoumi, zwei Schützlinge unseres inoffiziellen Mannschaftstrainers Egbert Tacke, bereit waren die Mannschaft aufzufüllen. Der Auftaktgegner Kierspe hatte auch die Reste der zerbröselten Gevelberger Landeligamannschaft aufgenommen und lief mit elf Mann auf. Die SG Bad Wünnenberg/Elsen konnte ohne Chris Sander, Lars Borghoff und Christian Ley gerade vier Turner aufbieten, von denen zwei auch noch nicht voll einsatzfähig waren: Julian hatte sich am Vortag im Training den Fuß verknickt und Lewis traf erkältet in Kierspe ein. Trotzdem zeigte Lewis noch eine schöne Bodenübung und seinen Handstand auf den Ringen, aber einige Kraftteile wollten nicht mehr gelingen. Julian setzte am Sprung und Boden aus, um den Fuß zu schonen. Aber seine sauberen Übungen am Barren und Reck standen den anderen in nichts nach. So kam es, dass an keinem der sechs Geräte eine Streichwertung zur Verfügung stand. Normalerweise turnen am Gerät vier Turner und nur die besten drei machen die Mannschaftswertung aus, der vierte wird „gestrichen“. Thorsten Walter und Olaf Klinke lieferten beide einen insgesamt soliden Sechskampf ab und machten so die Einzelwertung unter sich aus. Das blieb bis zum allerletzten Gerät spannend: Nach einem Patzer am Barren war klar, dass sich erst am Königsgerät Reck entscheiden würde, wer die meisten Punkte erturnt. Olaf Klinke beendete den Wettkampf als letzter Turner und machte einen kleinen Schritt bei der Landung. Thorsten Walter gewann die Tageswertung verdient mit einem Zehntelpunkt Vorsprung auf Olaf. Die Kiersper turnten technisch schwieriger, mussten aber auch feststellen, dass die Pandemie an der Zuverlässigkeit genagt hatte. So kam es zu vielen Patzern und Stürzen, und um ein Haar hätte Thorsten die beste Ringewertung erhalten und Kierspe das Reck an die Wünnenberger verloren. Insgesamt stand am Ende trotzdem ein deutlicher Unterschied von genau 20 Punkten zu Gunsten der Kiersper zu Buche, vor allem erturnt am Pauschenpferd und am Sprung. Der nächste Gegner Leopoldshöhe wird es wohl mit Chris Sander und einem gesunden Lewis Barhoumi zu tun bekommen, Ausgang ungewiss.

OWTG stark vertreten bei den deutschen Seniorenmeisterschaften

Endlich, nach einem Jahr pandemiebedingter Pause, fanden wieder die deutschen Seniorenmeisterschaften statt. Ausrichter war in diesem Jahr Spich bei Köln. Die Teilnehmer, die der TuS Bad Wünnenberg beisteuern konnte, waren ebenfalls gereift: Natürlich stellte der TuS mit Walter Borghoff einen erfahrenen Kampfrichter. Egbert Tacke, Paderborner und mittlerweile fester Bestandteil des Wünnenberger Trainingsbetriebs, ging in der Altersgruppe Ü60 an den Start. Für Olaf Klinke war es der letzte Einsatz in der Gruppe unter 40. Seine Premiere bei den Seniorenmeisterschaften feierte Thorsten Walter in der Altersgruppe 30 und älter, wo die Konkurrenz noch besonders stark ist. Das Team Westfalen komplettierten dann noch Marcel Jörgens und Moritz Brüggemann aus der Paderborner Oberligamannschaft sowie
Hans-Gerd Herning, Reinhard Sieblitz und Friedrich Breer bei den über 60jährigen. Für Egberts Gruppe am Samstag lief es rund: Als vierter in der Einzelwertung gewann Egbert mit den Westfalen die Meisterschaft der Landesturnverbände. Das junge Gemüse musste am Sonntag ran. Thorsten Walter musste nur am Pauschenpferd einmal absteigen, zeigte sonst seine gewohnt soliden Leistungen und wurde mit einem beachtlichen 6. Platz in der Einzelwerung belohnt. Ziel war es gewesen, beim Einstand unter die besten 10 zu gelangen. Olaf Klinke leistete sich ebenfalls einen Patzer am Reck, turnte an allen anderen Geräten durch. Am Ende reichte es für Platz 7 in der Einzelwertung. Die westfälische Mannschaft hatte sich vor allem gegen zahlreich und gut vorbereitet auftretende Thüringer zu behaupten, die denn auch den Titel der Landesturnverbände gewannen. Marcel Jörgens aus Paderborn zeigte einen schwierigen Salto rückwärts mit ganzer Schraube am Sprung, seinem ersten Gerät, und verdrehte sich bei der Landung das Bein. Krankenhaus, Wettkampf vorbei. Ohne Marcels starke Übungen an den folgenden Geräten war keine Schnitte mehr zu machen und so war es am Ende Platz 5 für die westfälische Herrenmannschaft. Dank weiblicher Unterstützung aus Schloß Neuhaus durften wir dennoch einmal aufs Treppchen: Den zweiten Platz als gemischte Mannschaft konnte sogar Marcel, mittlerweile mit Schiene und Gehhilfen, mit uns feiern.

 

SG Wünnenberg/Elsen startet in die Landesliga 2020

Die Startgemeinschaft Wünnenberg/Elsen ist mit einer deutlichen Niederlage in die Saison 2020 der Landesliga des westfälischen Turnerbundes gestartet. 
Die SG konnte sich in Stockum auf eine ungewohnt große Startaufstellug stützen. Wünnenberg wurde vertreten von Lars Borghoff, Olaf Klinke und Thorsten Walter. Chris Sander bestritt am 15. Februar mit seinen Geburtstagsgästen einen Wettkampf der anderen Art (mit Altbier) und blieb daher der Turnhalle fern. Als Elsener Stammbesetzung war wie immer Christian Ley mit von der Partie. Weiterhin von der vorigen Saison bekannt sind Jan Zins und Gianluca Colapietro. Neu dabei sind in 2020 Christian Kürpick und Lewis Barhooumi. 
Der junge Gianluca zog sich leider beim Einturnen am Reck blutige Blasen in der Handfläche zu, so dass er den Wettkampf von der Bank aus betrachten musste. So kamen Jan und Lewis gleich am Boden zum Einsatz. Leider zeigten außer Lars alle Turner unkoordinierte Leistungen und die Stockumer hatten nach dem ersten Gerät bereits einen komfortablen 6-Punkte Vorsprung. Das Pauschenpferd konnte die SG für sich entscheiden, wobei Thorsten sogar noch einen ganzen Punkt Ausgangswert liegen lies. Auch den Gerätepunkt an den Ringen holte sich die SG, wenn auch nur knapp, dank der soliden Leistungen der Routiniers Christian, Christian und Thorsten. 
Am Sprung baute Stockum seine Führung um weitere drei Punkte aus. Hier zeigte die Stockumer Allzweckwaffe Robin Günther einen gestreckten Salto. Robin allein bescherte den Stockumern insgesamt einen entscheidenden Vorteil von 15,45 Punkten in diesem Wettkampf. 
Den Barren entschieden die Wünnenberger Lars, Olaf und Thorsten wieder deutlich für sich, alle drei mit  einfachen aber sauberen Darbietungen. Das Reck hätte noch spannend werden können aber die einzig vorzeigbare Leistung kam hier von Christian Kürpick, und so mussten wir auch den letzten Gerätepunkt den Stockumern überlassen. Am Ende freuten sich die Stockumer über einen 191 zu 182,7 Sieg. 
Herausragend war die Leistung von Thorsten, der bei jedem seiner drei Einsätze die Tageshöchstwertung erhielt. Beim nächsten Wettkampf gegen Kierspe werden mit kleinerer Besetzung die alten Haudegen stärker gefragt sein.

Salto 4 Future


Am Tag des globalen Klimastreiks zeigten auch die Leistungsturnerinnen und Leistungsturner des TuS Bad Wünnenberg 1920 e.V. dass sie die Bewegung unterstützen. Turnen an sich ist ja schon eine klimaschonende Sportart, die ganz ohne Rennmotoren, Flutlicht oder Schneekanonen auskommt. 
Von nachwachsendem Biofuel angetrieben zeigten die Turnerinnen und Turner der Luftfahrtindustrie Wege ins Post-Kerosin-Zeitalter: Salto For Future. Die Turner hängen sogar öfter an der intakten Natur als am Reck. Und auf Nachhaltigkeit stehen sie sowieso, lieber noch als auf ihren Händen. Deshalb hat der TuS Bad Wünnenberg das Prinzip der Kreislaufwirtschaft eingeführt, auch unter „Cradle to Cradle“ bekannt: Dass eine Turnerin noch in der Wiege liegend Vereinsmitglied wird, ist keine Seltenheit. Und ausgediente Ligaturner werden einfach in den Seniorenmeisterschaften recycled, bis, naja, in die andere Cradle.
Auswege aus dem Verkehrskollaps zeigt der TuS mit seiner jährlichen Götzwanderung, die seit Jahrzehnten schon auch auf unsanierten Straßen viele Personen auf engem Raum befördert, wobei weniger CO2 und mehr deutsches Liedgut emittiert wird. 
Wir hoffen, dass unsere Aktion Nachahmer findet und auch andere Turnvereine Radwende und Energiewende zu vereinen wissen!