SG Wünnenberg/Elsen startet in die Landesliga 2020

Die Startgemeinschaft Wünnenberg/Elsen ist mit einer deutlichen Niederlage in die Saison 2020 der Landesliga des westfälischen Turnerbundes gestartet. 
Die SG konnte sich in Stockum auf eine ungewohnt große Startaufstellug stützen. Wünnenberg wurde vertreten von Lars Borghoff, Olaf Klinke und Thorsten Walter. Chris Sander bestritt am 15. Februar mit seinen Geburtstagsgästen einen Wettkampf der anderen Art (mit Altbier) und blieb daher der Turnhalle fern. Als Elsener Stammbesetzung war wie immer Christian Ley mit von der Partie. Weiterhin von der vorigen Saison bekannt sind Jan Zins und Gianluca Colapietro. Neu dabei sind in 2020 Christian Kürpick und Lewis Barhooumi. 
Der junge Gianluca zog sich leider beim Einturnen am Reck blutige Blasen in der Handfläche zu, so dass er den Wettkampf von der Bank aus betrachten musste. So kamen Jan und Lewis gleich am Boden zum Einsatz. Leider zeigten außer Lars alle Turner unkoordinierte Leistungen und die Stockumer hatten nach dem ersten Gerät bereits einen komfortablen 6-Punkte Vorsprung. Das Pauschenpferd konnte die SG für sich entscheiden, wobei Thorsten sogar noch einen ganzen Punkt Ausgangswert liegen lies. Auch den Gerätepunkt an den Ringen holte sich die SG, wenn auch nur knapp, dank der soliden Leistungen der Routiniers Christian, Christian und Thorsten. 
Am Sprung baute Stockum seine Führung um weitere drei Punkte aus. Hier zeigte die Stockumer Allzweckwaffe Robin Günther einen gestreckten Salto. Robin allein bescherte den Stockumern insgesamt einen entscheidenden Vorteil von 15,45 Punkten in diesem Wettkampf. 
Den Barren entschieden die Wünnenberger Lars, Olaf und Thorsten wieder deutlich für sich, alle drei mit  einfachen aber sauberen Darbietungen. Das Reck hätte noch spannend werden können aber die einzig vorzeigbare Leistung kam hier von Christian Kürpick, und so mussten wir auch den letzten Gerätepunkt den Stockumern überlassen. Am Ende freuten sich die Stockumer über einen 191 zu 182,7 Sieg. 
Herausragend war die Leistung von Thorsten, der bei jedem seiner drei Einsätze die Tageshöchstwertung erhielt. Beim nächsten Wettkampf gegen Kierspe werden mit kleinerer Besetzung die alten Haudegen stärker gefragt sein.

Salto 4 Future


Am Tag des globalen Klimastreiks zeigten auch die Leistungsturnerinnen und Leistungsturner des TuS Bad Wünnenberg 1920 e.V. dass sie die Bewegung unterstützen. Turnen an sich ist ja schon eine klimaschonende Sportart, die ganz ohne Rennmotoren, Flutlicht oder Schneekanonen auskommt. 
Von nachwachsendem Biofuel angetrieben zeigten die Turnerinnen und Turner der Luftfahrtindustrie Wege ins Post-Kerosin-Zeitalter: Salto For Future. Die Turner hängen sogar öfter an der intakten Natur als am Reck. Und auf Nachhaltigkeit stehen sie sowieso, lieber noch als auf ihren Händen. Deshalb hat der TuS Bad Wünnenberg das Prinzip der Kreislaufwirtschaft eingeführt, auch unter „Cradle to Cradle“ bekannt: Dass eine Turnerin noch in der Wiege liegend Vereinsmitglied wird, ist keine Seltenheit. Und ausgediente Ligaturner werden einfach in den Seniorenmeisterschaften recycled, bis, naja, in die andere Cradle.
Auswege aus dem Verkehrskollaps zeigt der TuS mit seiner jährlichen Götzwanderung, die seit Jahrzehnten schon auch auf unsanierten Straßen viele Personen auf engem Raum befördert, wobei weniger CO2 und mehr deutsches Liedgut emittiert wird. 
Wir hoffen, dass unsere Aktion Nachahmer findet und auch andere Turnvereine Radwende und Energiewende zu vereinen wissen!