Immer noch nicht in Vollbesetzung, aber schon in besserer Form präsentierte sich die SG Bad Wünnenberg/Elsen zum 2. Heimwettkampf am 14. Februar. Zusätzlich zu Oskar Scholz, der schon beim ersten Wettkampf sein Debüt gab, war dieses Mal auch Jakob Genc am Start. Außerdem traute sich Thorsten Walter nach seiner Fußverletzung wieder ans Gerät.
Die TG Geisweid/Eichen war aus dem Siegerland angereist und hatte auch einige Nachwuchsturner mitgebracht. Das Ergebnis, das die Siegerländer im ersten Wettkampf eingefahren hatten, deutete auf eine deutliche Niederlage für die Gastgeber in Elsen hin, und so kam es auch. Zu allem Überfluss hatte sich Oskar noch den Fuß verknackst und turnte nur zwei Geräte. Dafür legte Jakob eine ordentliche Bodenübung hin. Patrick Neufeld verbesserte sich im Vergleich zum ersten Wettkampf deutlich am Boden, und auch Olaf lieferte eine sauberere Übung ab.
Am Pauschenpferd fehlte weniger als ein Punkt auf das Ergebnis der TG Geisweid/Eichen, und das obwohl zwei sehr hochkarätige Übungen von den Gästen gezeigt wurden. Aber auch Philipp Wulf kann sehr schwierig am Pferd turnen, und Olaf, Thorsten und Patrick kamen gut durch.
Auch an den Ringen war der Rückstand nicht riesig, dank drei halbwegs ordentlich vorgetragener Übungen von Patrick, Philipp und Thorsten. Thorstens Kreuzhang hat noch nicht seine alte Form gefunden, aber die Elemente standen trotzdem zumindest vom Ausgangswert her dem besten Turner der TG Geisweid/Eichen in nichts nach. Philipp zeigte als Abgang seinen Doppelsalto.
Der Sprung ging recht deutlich verloren, weil Noah Lenders für die Gäste einen schönen Tsukahara gestreckt raus haute, während die Gastgeber nur Handstandüberschläge vorzuweisen hatten. Achtungserfolg: Jakob, der nicht über den Sprungtisch gucken kann, zimmerte seine Hocke wunderbar in den Stand.
Ähnlich deutlich war der Unterschied am Barren, wo die Gäste deutlich mehr Schwierigkeit und damit mehr Ausgangswert auf die Holme brachten. Dennoch waren alle unsere Übungen solide vorgetragen und erreichten teils erheblich mehr Endwert als beim Wettkampf vor einer Woche.
Zum letzten Gerät setzten die Gäste mit Markus Römer auch noch einen Seniorenturner ein. Philipp Wulf schüttelte wieder seine tolle Reckübung mit Endo, Stalder, diversen Drehungen und Doppelsalto Abgang aus dem Ärmel. Die Gäste hatten aber gleich zwei Übungen mit ähnlichen Ausgangswerten in Petto und turnten sauberer. So hieß der Endstand nach sechs Geräten 203,2 zu 191 Punkten für die TG Geisweid/Eichen.
Turnen-News
Landesligaturner feiern Einstand und retten gleich die Mannschaftsehre
Was sollte da bloß rauskommen? Ohne die verhinderten Studenten Julian Woeste und Lars Borhghoff, ohne den am Fuß verletzten Thorsten Walter, ohne die Nachwuchsturner Jakob Genc und Leandro Köppen fanden sich zum Landesligaauftakt am 7. Februar 2026 nur Philipp Wulf und Patrick Neufeld (vergangene Saison noch für Isselhorst am Start), Olaf Klinke und der Nachwuchsturner Oskar Scholz einer zahlenmäßig weit überlegenen Kiersper Mannschaft gegenüber.
Dass die SG Bad Wünnenberg/Elsen diesen Wettkampf verlieren würde, war offensichtlich. Die Frage war, wie hoch. Oskars Trainer, der Schloß Neuhäuser Oberligaturner Moritz Brüggemann, sah Oskar eigentlich nur einsatzreif für den Boden, wo Oskar auch direkt mal nicht das Streichergebnis ablieferte. (Vier Turner treten je Gerät an, die schlechteste Wertung wird gestrichen.) Die Kiersper konnten gegenüber unseren Startern jeweils mindestens einen Punkt im Ergebnis drauf packen, so dass der Vorsprung nach dem ersten Gerät gleich komfortabel war.
Am Pauschenpferd kam sogar der noch erkältete Olaf durch seine Übung, und Philipp turnt ohnehin eine sehr schöne und schwierige Übung. Mit Thorsten hätten wir den Kierspern hier sogar gefährlich werden können. Auch an den Ringen musste die SG ohne Streichwertung auskommen, so dass jeder Fehler, jeder Strafpunkt, zählte. Oskar erturnte hier noch eine beachtliche 9,25 und hielt so den Verlust klein.
Am Sprung sahen die Kampfrichter an diesem Tag nur Handstandüberschläge. Oskar turnte auch an diesem Gerät nicht das Streichergebnis. Olaf und Philipp stellten jeweils ihren Überschlag ohne Wackler auf die Matte. Am Barren war leider der Wurm drin. Olaf und Philipp versemmelten beide ein eigentlich einfaches Teil und handelten sich eine Menge Abzüge für Zwischenschwünge ein. Ohne vierten Starter bedeutete dies wieder einen deutlichen Abstand auf die Kiersper.
Zumindest am Reck konnten wir den Kierspern zwei Gerätepunkte abnehmen: Patrick und Olaf turnten sauber durch, während Philipp als Schlussturner die schwierigste Übung des Tages zeigte und auch die Tageshöchstwertung an dem Gerät erhielt. So war es am Ende „nur“ ein Rückstand von knapp 11 Punkten, was durchaus im für die Landesliga üblichen Rahmen liegt.
Auch beim nächsten Heimwettkampf gegen Geiswald/Eichen wird es wohl wieder eine dünne Besetzung geben, weil Lars und Julian noch aus der Uni unabkömmlich sind und Thorsten seine Sehnen schonen muss. Hoffentlich sehen wir dann auch unsere beiden anderen Debütanten Jakob und Leandro in der Startaufstellung.
Offene Vereinsmeisterschaften mit Teilnehmerrekord
Nur einen Tag nach den Gaueinzelmeisterschaften richtete der TuS gemeinsam mit der TuRa Elsen offene Vereinsmeisterschaften in der Elsener Turnhalle aus. Alle die Turnerinen, die noch nicht das nötige Alter oder die Leistungsklasse für die Einzelmeisterschaften haben, waren nach Elsen eingeladen. Nicht nur ein Dutzend Wünnenberger Turnerinnen traten an, sondern auch Turnerinnen aus Paderborn, Schloß Neuhaus, Marienloh, Bad Lippspringe und natürlich Elsen. Kein Wunder, dass die Anzahl der Zuschauer den Einzelmeisterschaften am Vortag nicht nachstand.
Viele Helferinnen und Helfer aus Wünnenberg und Elsen machten den Tag möglich. Orchestriert von Thorsten Walter standen schon früh am Morgen die Turngeräte, Kuchen, geschmierte Brötchen und Salate, Kaffee und allerlei Zeug für die Auswertung bereit. Sogar zwei Woestes, die schon gar nicht mehr in NRW wohnen, waren zum Helfen angereist. Unsere großen Turnerinnen Rinad, Jana und Emma waren mit an die Kampfrichtertische und die Musikstation verteilt.
So gut organisiert, verlief der Wettkampf im Zeitplan und ohne Zwischenfälle, mit ordentlicher Ausbeute für die Bad Wünnenberger Starterinnen: Platz 1 für Lara Funke in der Altersklasse 2016/2017, Platz 3 für Frieda Münster, Platz 2 für Mia Egert in der Altersklasse 2014/2015. In der Altersklasse 2012/2013 erturnte Philippa Howes den ersten Platz, und Leonie Schäfer den zweiten Platz und Emma Herrmann den dritten Platz.
Zwei Podestplätze bei den Gaueinzelmeisterschaften 2025
Tolle Erfolge und herbe Enttäuschungen lagen nah beieinander bei den Gaueinzelmeisterschaften 2025 am 15. November 2025 in Schloss Neuhaus. Zwei unserer vielversprechendsten Starterinnen, Lisa Kaiser und Elina Kling, konnten verletzungsbedingt nicht antreten. So lag es an Maja Boos, Emma Stark, Rinad Machael und Jana Steins, den TuS Bad Wünnenberg würdig zu vertreten.
Die Nervosität war allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern anzumerken. Am Sprung verweigerten etliche Starterinnen anderer Vereine den Absprung. Nicht der erste, aber der zweite Versuch gelang bei allen vier Wünnenbergerinnen und sorgte für ordentliche Elfer-Wertungen.
Am Schwebebalken hatte jeder unserer Turnerinnen außer Jana einen ungeplanten Abstieg. Drei unnötige Stürze gab es auch am Stufenbarren zu verzeichnen. Besonders ärgerlich: Maja turnte eine tolle und flüssige Übung, stolperte aber nach der Landung. Nur am Boden konnten die großen drei mit ihren seit langem einstudierten und mitreißend chroreografierten Übungen auftrumpfen. Maja zeigte eine im Vergleich zur zurück liegenden Gauligasaison schwierigere Übung.
Am Ende baumelte um den Hals von Jana eine Goldmedaille, der Lohn für eine solide Leistung über alle vier Gräte. Auch Rinad schaffte es aufs Treppchen: Platz drei, dicht gefolgt von Emma Stark auf Platz vier. Auch Maja behauptete sich gegen die starke Konkurrenz in ihrer Wettkampfklasse und erreichte den vierten von sechs Plätzen.
Zwei Tage Turnen und Geselligkeit
Ein Trainingslager der besonderen Art fand Ende September in der Wünnenberger Turnhalle statt. Anstatt sich nach dem Freitagstraining ins Wochenende zu verabschieden, rollten die Turnerinnen und Turner der Wettkampfgruppen ihre Schlafsäcke auf den Weichböden aus. In diesem Jahr waren auch die noch jungen Turnerinnen aus Gauliga vier dabei.
Nach einer stärkenden Mahlzeit in der Umkleidekabine wurde noch ein bisschen getobt und Abgänge vom Reck geübt, bis es Zeit für die Gutenachtgeschichte war. Der Termin für die Übernachtung ist mit Bedacht im Frühherbst vor der Zeitumstellung gewählt, weil die Turnhalle ja keine Gardinen hat. In der Dämmerung waren die jüngsten Turnerinnen trotz kurzer Nacht wieder quicklebendig und konnten nicht sehr lange davon abgehalten werden, mit einem Bällebomardement die Teenager zu wecken. Selbst Abteilungsleiter Franz Hegers, einem überzeugten Langschläfer, mussten wir diesmal nicht die Luft aus der Matratze lassen. Nach einer großen Frühstücksrunde mit Kakao und frischen Brötchen ging es noch einige Stunden munter weiter, wurden Salti und Felgrollen geübt. Aber auch die wohl größte Matten- und Deckenburg, die die Halle je gesehen hat, wurde errichtet.
Gauligamannschaften schaffen den Aufstieg
Furioser Abschlusswettkampf in der Gauligasaison 2025: Nach dem Sieg in Liga 4 im vergangenen Jahr marschiert die Mädchentruppe von Trainer Thorsten Walter einmal quer durch Liga drei und beendet die Saison erneut auf dem ersten Platz. Unsere Neulinge in Liga vier, trainiert von Lisa Kaiser und Julian Woeste, schlossen die Saison auf einem beachtlichen fünften Platz ab.
Die erste Mannschaft von Bruno Hötger behauptete sich in Liga 2 stabil auf dem dritten Platz und darf kommende Saison wohl in Liga 1 starten.
Deutsches Turnfest Leipzig: TuS-Turner turnen tolles Turnfest. Tolles Turnfest turnen die TuS-Turner
Heißa Turnfest! Lang ersehnt, nach jahrelanger Corona-Zwangspause machten sich um Christi Himmelfahrt 2025 ein knappes Dutzend Turnerinnen und Turner aus Bad Wünnenberg auf, um in Leipzig das deutsche Turnfest zu feiern.
Wie so oft läuft im Kampfrichterwesen auch in Leipzig nichts ohne die Wünnenberger: Im Vorfeld hatten Bruno Hötger und Walter Borghoff Kampfrichtereinteilungen für das straffe Wettkampfprogramm vorgenommen. Als Oberkampfrichter sorgten dann auf dem Turnfest Bruno und Walter für einen geregelten Ablauf. Auch Thorsten Walter, Julian Woeste, Lewis Barhoumi, Lisa Kaiser und Jana Steins machten mit ihren Kampfrichtereinsätzen die vielfältigen Wettkampfformen möglich. Das war teils Vorbedingung, damit unsere Turnerinnen und Turner an ihren Wettkämpfen teilnehmen konnten.
Nachdem wir gemeinsam mit den Paderbornern, Dahl und neben etlichen anderen Vereinen aus Westfalen und dem Rheinland unsere Schule bezogen hatten, wurde der erste gemütliche Biergartenabend zwischen Schrebergärten nahe der Unterkunft gefeiert. Etliche von uns mussten aber am nächsten Tag früh raus und deshalb wurde die Nacht nicht zum Tag gemacht. In einem Klassenraum ohne Verdunkelung neben zwei fleißigen Schnarchern (wir verraten hier nicht, wer das war!) gelingt entspannter Schlaf aber tatsächlich besser mit ein paar Ur-Krostitzern intus.
Klaus und Ferdi Borghoff traten im Wahlwettkampf gegen 42 bzw. 22 andere Recken an. Ferdi belegte dabei den 18. Platz in der Leichtathletik, Klaus den 23. Platz. Gegen weit über dreihundert andere Turnerinnen mussten sich Jana Steins und Jule Schlüter im Pokalwettkampf behaupten. In den weitläufigen Leipziger Messehallen mussten sie ihre vier Geräte absolvieren. Dabei gelang Jule ein beachtlicher 109. Platz im oberen Drittel. Jana kam mit einem Sturz vom Schwebebalken auf Platz 247. Gleich über 500 Konkurrentinnen hatte Lisa Kaiser in ihrer Altersklasse im Pokalwettkampf. Mit Platz 291 gelang eine gute Platzierung im Mittelfeld.
Lewis und Julian behaupteten sich in einem Starterfeld von 200 Pokalturnern ebenfalls in den Messehallen. Starke Plätze 72 und 85 kamen dabei für unsere Landesliga-gestählten Turner heraus.
Am nächsten Tag musste Olaf Klinke Ostwestfalen bei den deutschen Seniorenmeisterschaften vertreten. Wie immer war die Konkurrenz stark, also bloß keine Fehler machen. An den Ringen fehlte etwas Höhe bei der Stemme, dafür hatte Olaf aber am Pauschenpferd eine verbesserte Übung parat. So reichte es wieder für einen guten 10. Platz unter 15 Startern.
Neben den Turnwettkämpfen – auch die Europameisterschaften fanden parallel in Leipzig statt – gab es in und um die Messe eine schier unendliche Vielfalt an Vorführungen und Mitmachstationen zu entdecken: Mit Akrobatik, Tanz, Aerobic, RSG, Rhönrad bis hin zu Wertungsmusizieren und Prellball waren die Messehallen und die Leipziger Innenstadt vollgestopft. Die zehntausenden von Teilnehmerinnen und Teilnehmer dankten es und fanden sich in Scharen in der schönen Altstadt ein.
Ein weiterer Höhepunkt waren die Großveranstaltungen, die Turnfestgala und die Stadiongala. Während die Turngala in der Leipziger Arena hochkarätige Akrobatik bot, begeisterte die Turngala mit Großgruppengymnastik vom Feinsten.
Da auch die Abende in der Schule immer lustiger und länger wurden, weil man sich immer besser mit dem Betreuerteam und den anderen Vereinen verstand, war auch mal ein Tag progressives Chillen willkommen. Vor der Abreise am Sonntag entspannten sich die Wünnenberger Turnerinnen und Turner im Cospudener Badesee, natürlich nicht ohne ab und zu eine Akrobatikeinlage auf der Liegewiese zu zeigen.
Die Rückfahrt im Reisebus gemeinsam mit den Paderbornern und Dahlerinnen geriet dann noch zur Geduldsprobe. Ein Stau ließ die zulässige Lenkzeit unseres Busfahrers empfindlich gegen Null sinken, so dass nicht klar war, ob wir es ohne längeren Zwischenstopp überhaupt bis nach Hause schaffen. Das klappte dann doch so gerade eben, und unser 1. Vorsitzender Wolfgang Ebbers sammelte alle glücklichen, aber müden Teilnehmerinnen und Teilnehmer am letzten Heller ein.
Gauligamannschaften turnen sich nach oben
Das emsige Training trägt Früchte. Beim zweiten Gauligawettkampf der Saison am 17. Mai eroberten unsere Mädchenmannschaften einen ersten, einen dritten, einen vierten und einen siebten Platz. Die erste Mannschaft von Trainer Bruno Hötger konnte im Vergleich zum vorigen Wettkampf an einigen Geräten an anderen Vereinen vorbeiziehen. Am Schwebebalken war nur ein einziger ungeplanter Abstieg in vier Übungen zu verschmerzen. Lisa Kaiser erturnte die höchste Balkenwertung aller Starterinnen und wäre mit einem Zehntelpunkt mehr beste Einzelturnerin geworden. Jule erreichte die drittbeste Wertung am Stufenbarren. Rinad und Jana wechselten am Mittag dann vom Turndress in die Kampfrichterinnenkluft, um den zweiten Durchgang mit Ligen 3 und 4 für die drei übrigen Wünnenberger Mannschaften zu ermöglichen. Auch Thorsten Walter hat kürzlich eine Prüfung abgelegt und ist nun Kampfrichter sowohl fürs männliche wie weibliche Gerätturnen, nahm ebenfalls am Kampfrichtertisch platz.
Besonders beachtlich, was Lisa Kaiser und Julian Woeste aus der noch sehr jungen Mannschaft „Wünnenberg 4“ an Leistungen herausgekitzelt haben. Frida Dicke erturnte mit 12 Punkten die Tageshöchstwertung aller Starterinnen in Liga 4 am Stufenbarren. Insgesamt war keine der anderen sieben Mannschaften an dem Gerät besser. Sogar Räder auf dem Schwebebalken wurden gezeigt. Um zwei Ränge verbessert gegenüber dem ersten Wettkampf schrammten die jungen Turnerinnen knapp am Treppchen vorbei.
Aber auch die beiden Mannschaften von Thorsten Walter waren extrem gut vorbereitet und lieferten ab. Am Boden gab es keine einzige Wertung unter 12 Punkte. Elina Kling erturnte am Stufenbarren mit 13,0 die Tageshöchstwertung in Liga 3 und war drittbeste Einzelurnerin, gefolgt von Philippa Howes, die auch die zweitbeste Bodenkür aller Starterinnen zeigte. Mannschaft 2 ließ diesmal alle Konkurrenz hinter sich und errang den Tagessieg, während Mannschaft 3 wie beim vorigen Wettkampf auf dem 7 Platz landete.
Herrenmannschaft beendet Landesliga 2025 auf Platz 3
Die Startgemeinschaft Bad Wünnenberg/Elsen verlor zwar den letzen Landesligawettkampf auswärts gegen Kierspe deutlich, steht aber durch den Sieg von Coesfeld über Isselhorst am folgenden Tag zum Saisonende auf Platz drei von acht.
Ohne den stärksten Turner Julian Woeste und auch ohne Levin Eikel rückten nur die vier Thorsten Walter, Lewis Barhoumi, Lars Borghoff und Olaf Klinke zum Abschlusswettkampf in Kierspe an. An zwei Geräten wurde ohne Streichwertung geturnt, während die Gastgeber auch ihren Nachwuchs außer Konkurrenz an die Geräte schickten. Mit Julian hätte der Wettkampf spannend werden können, aber so war das Endergebnis im Groben vorbestimmt. Die Mannschaft nahm daher die Gelegenheit wahr, unter Wettkampfbedingungen etwas zu experimentieren. Am Pauschenpferd gelang Olaf zum ersten Mal die volle Übung mit A-Abgang. Die Gerätepunkte der Ringe konnten Thorsten und Lewis auch ohne Julian für die SG holen. Am Sprung versuchte Lewis zwei Mal den Handstandüberschlag mit Salto vorwärts, leider kein Mal in den Stand. Trotzdem bewegte sich die Wertung noch im Bereich der sonst viel gezeigten Hanstandüberschläge. Vom Reck zeigt Lewis mittlwerweile einen sehr soliden Strecksalto Abgang.
Mit einer etwas unorthodoxen Grillparty im Geräteraum wurde der Saisonabschluss anschließend gemeinsam gefeiert.
Souveräner Landesligasieg gegen Stockum-Witten
Die Startgemeinschaft Bad Wünnenberg/Elsen empfing am 22. März Stockum/Witten in der Elsener Turnhalle. Wieder mit von der Partie für den TuS war nach längerer Pause Lars Borghoff, und auch Levin Eikel fand sich wie gewöhnlich 10 Minuten vor Wettkampfbeginn ein. Zum Aufwärmen turnte Levin fix als erstes eine Doppelschraube auf dem Schwingboden, wo andere sich vorsichtig warmgehüpft hätten.
Der Boden war der SG nicht ganz so wohlgesonnen. Einige Unsauberkeiten schlichen sich in unsere Übungen ein, während die Stockumer sehr schöne Übungen vortrugen. Nur Lewis hatte einen richtig guten Tag und führte eine saubere Kür vor.
Mit zwei Punkten Rückstand ging es ans Pauschenpferd. Dort könnten Julian, Thorsten und Olaf endlich einen A-Abgang vortragen, aber nur bei Julian klappte es richtig. Drei Punkte galt es von nun an aufzuholen.
An den Ringen konnte der Rückstand aber mehr als wett gemacht werden, dank der starken Übungen von Lewis, Thorsten und Julian, der wieder über 13 Punkte erturnte. Zwar zeigten die Stockumer sehr schöne Handstandüberschläge am Sprung, auch mit ganzer Schraube, aber Lewis sprang endlich wieder einen Tsukahara und Julian hatte genug Höhe, um seinen Überschlag Salto sogar gebückt in den sicheren Stand zu zimmern.
Auch am Barren ließen die Wünnenberger nichts anbrennen. Nur Julian fing sein Übergrätschen etwas zu tief, was der Hoffnung auf einen 70-Punkte-Wettkampf einen herben Dämpfer verpasste. Mit 4,5 Punkten Vorsprung ging es ans Reck. Doch auch am Königsgerät hatten Lewis und Julian eine Schüppe draufgepackt: Lewis turnte seinen Salto rückwärts Abgang gestreckt und sicher in den Stand, wie festbetoniert. Julian turnte einen Salto vorwärts gebückt als Abgang.
So war der Vorsprung auf Stockum/Witten am Ende auf einen komfortablen 204:195 Abstand angewachsen. Julian konnte sich nicht recht über seinen ersten Platz in der Einzelwertung freuen, weil 69,5 Punkte ein halber Punkt weniger waren als erhofft. Lewis kam mit nur fünf beturnten Geräten auf beachtliche 57 Punkte.



















































































