Junge Wünnenbergerinnen turnen sich nach oben

2026 entwickelt sich erneut zu einer Saison, in der man in jeder Klasse mit den Wünnenbergerinnen rechnen muss. Die frisch aufgestiegenen Turnerinnen von Trainerin Lisa Kaiser belegten beim zweiten Wettkampf der OWTG Gauligasaison überraschend den dritten Platz unter sechs Mannschaften. An zwei von vier Geräten lieferten die Wünnenbergerinnen die beste Übung des Tages ab: Lara Funke am Stufenbarren und Anni Scharfen am Boden. Anni wurde auch beste Einzelturnerin des Tages in Liga 3. Auch die Geräte Barren und Boden insgesamt gewannen die jungen Wünnenbergerinnen.
Ebenfalls auf dem dritten Platz fanden sich die Frischlinge von Olaf Klinke wieder, zwei Plätze nach vorn gerückt im Vergleich zum ersten Wettkampf. Nur ein Viertelpunkt trennte an dem Tag die Mannschaft von Platz 2. Am Schwebebalken gab es nicht einen einzigen Sturz in vier Übungen. Auch am Barren lief es viel besser als im vorigen Wettkampf. Niemand erturnte in der Gauliga 4 am Sprung eine bessere Wertung als Sarah Bunse.
In der Liga 2 erwischte vor allem Neele Boos einen guten Tag. Ihr gelangen sehr ansehnliche Barrenübungen. Auch mit dem Schwebebalken können die Turnerinnen von Bruno Hötger, trotz einiger Stürze, zufrieden sein. Am Boden sind die Wertungen ohnehin stets top. Kurzfristig musste die Mannschaft ohne Frieda Münster auskommen. Rinad Machael sprang ein und absolvierte am Nachmittag im zweiten Durchgang gleich noch ihren Kampfrichtereinsatz.

Für die Turnerinnen der Liga 1 begann der Wettkampf eher bedrückend. Für die Übungen am Stufenbarren gab es wegen vieler krummer Beine keine tollen Wertungen. Jana packte den Flieger im ersten Anlauf nicht. Im Anschluss mussten die Mädchen auf den Schwebebalken. Dort blieb nur Emma Stark die ganze Zeit lang oben. Lisa Kaiser turnte eine starke Übung, rutschte dann aber bei der Landung nach dem Auerbacher weg – ärgerlich! Jana Steins zeigte toll ausgeturnte Sprünge und Drehungen, stiegt aber zwei Mal ab. Auch Elina Kling muste ein mal ungeplant runter. Am Boden gab es aber wie immer viel Lob von allen Seiten für die schön choreografierten Übungen unser Funkenmariechen und für Lisa.