Gauligaturnerinnen beenden Liga mit Podestplätzen

Vier Mannschaften in höherer Ligaklasse, davon zwei auf dem dritten Platz. Das ist die Bilanz einer spannenden Gauligasaison 2026. Zum ersten Mal mischten die Wünnenbergerinnen in der höchsten Wettkampfklasse 1 mit und konnten sich dort gegen die „großen“ Vereine TV Paderborn und Schloß Neuhaus zumindest behaupten. Dabei stellte Wünnenberg mit Elina Kling und Maya Boos auch noch die beiden jüngsten Turnerinnen in der Königsklasse. Maya absolvierte am 3. Wettkampftag alle vier Geräte und erreichte damit Platz 7 der Tageseinzelwertung. Lisa Kaiser behielt am Balken die Nerven und holte mit einer beinahe fehlerfreien Übung unübertroffen wieder mehr als 13 Punkte. Für Heiterkeit sorgte Emma Stark, als sie beim Rückwärtsschreiten einfach vom Balkenende ins Leere trat. Jana Steins wurde am Boden zweitbeste Turnerin des Tages.

Durch das Aufrücken von Elina und Maya war die Mannschaft 2 von Bruno Hötger in Liga 2 etwas geschwächt und beendete die Saison auf dem siebten Platz. Doch es sind noch genügend herausragende Turnerinnen übrig: Mia Egert erreichte mir vier stabilen Übungen beim Abschlusswettkampf Platz 7 in der Tageseinzelwertung. Ebenfalls durchweg hohe Wertungen für ihre drei Geräteeinsätze erhielt Philippa Howes.

Lisa Kaiser feierte nicht nur am Balken erfolge als Turnerin, sondern auch als Trainerin in Ligaklasse 3. Frisch aufgestiegen, standen ihre Mädels am Ende auf Podestplatz 3 und erturnten sogar mehr Wettkampfpunkte über die Saison hinweg als die zweitplatzierte Mannschaft. Drei Zehntelpunkte mehr, und es wäre Silber geworden. Anni Scharfen wurde beim Abschlusswettkampf zweitbeste Einzelturnerin, Toni Boos holte vor Anni die beste Bodenwertung des Tages.

Vollkommen unerwartet schoben sich auch die Debütantinnen von Olaf Klinke in Liga 4 gleich in ihrer ersten Saison auf den dritten Platz. Auch am dritten Wettkampftag war es Renata Vramulet, die mit ihrer Routine die Mannschaft durch den Wettkampf brachte. Platz 4 in der Tageseinzelwertung war der Lohn. Aber auch Emily Ponert lieferte an allen vier Geräten ab, während Sarah Bunse wieder am Sprung weit vorn landete.

Seit Ende der Liga haben etliche Turnerinnen schon neue Elemente erlernt und brennen darauf, in 2027 wieder ganz vorn dabei zu sein.